Transaktionsanalyse

Transaktionsanalyse (TA) ist eine Richtung der humanistischen Psychologie.
Humanistisch heißt: Der Mensch mit seinen gesunden Anteilen steht im Mittelpunkt.

Freud ging davon aus, dass der neu geborene Mensch von „aggressiven und sexuellen Trieben“ gesteuert sei und durch Belohnung und Strafe zu einen sozialen Menschen erzogen werden müsse. Diese Annahme zieht sich bis heute durch manche Therapiestile. In der humanistischen Psychologie sehen wir das anders: Der Mensch entwickelt sich von sich aus zu einem friedlichen und gesunden Individuum – wenn man ihm ein geeignetes Umfeld anbietet. Darin sehen wir die Aufgabe eine Therapie oder Beratung.

Das Leben ist zu kurz um Bilder mit Tintenklecksen zu betrachten. Und es gibt schöneres zu erleben als in alten Mustern und immer gleichen Gefühlen fest zu stecken.

TA hilft, sich selber und andere besser zu verstehen. So werden Muster bewusst gemacht und die Entscheidungsfreiheit kehrt zurück. Man kann schlechte Gefühle nicht verhindern, man kann aber verhindern, dass sie bleiben.

Der Mensch ist so gesund wie seine Kommunikation – mit sich selber und mit anderen. Inhalt der TA ist es, die Transaktionen, den Umgang mit sich selber und mit anderen zu untersuchen. Wie gehe ich mit mir selber um? Was denke ich über mich? Welches Leben verdiene ich?

Eine der Grundannahmen der TA besagt, dass jeder Mensch, der keine körperlichen Beschädigungen seiner Denkfähigkeit hat, psychisch gesund und stabil leben kann. Er kann sich Einschränkungen bewusst machen und sich für seine Lebendigkeit entscheiden.

Einen Überblick über TA gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Transkationsanalyse oder auch bei Wikipedia.