Traumatherapie

Ein psychisches Trauma ist eine Situation, die vom Betroffenen als so belastend erlebt wird, dass sie nicht vollständig verarbeitet werden kann. Im Nachlauf eines Traumas werden Bilder und Emotionen erlebt, die vom Betroffenen und seinem Umfeld als fremd und unangebracht erlebt werden.

Typische Situationen, die ein Trauma auslösen können sind: Gewalterfahrungen, Unfälle und Katastrophen, Verbrechen und Kriege. Aber auch Krankheiten, Trennungen und andere, alltägliche Erfahrungen können zu einer anhaltenden Störung des Erlebens führen.

Traumatische Erfahrungen sind inzwischen relativ gut behandelbar.

Moderne Traumatherapie gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. So können zum Beispiel Opfer von katastrophalen Unfällen aber auch anwesende Helfer heute besser betreut werden, als dies noch vor 10 Jahren möglich war.

Parallel dazu entwickelt sich ein Zweig der Psychotherapie, der den traumatischen Anteil alltäglicher Erfahrungen in der Kindheit und im Erwachsenenalter beleuchtet. Hiernach hat praktisch jeder Mensch Dinge durchlebt, die sein Erleben in der Gegenwart beeinflussen.

Das Ergebnis solcher (vergleichsweise kleiner) Traumatisierungen können Konflikte, Ängste, Zwänge und vieles mehr sein.

Ziel einer solchen Therapie ist dann die Löschung des Traumas und so die Wiederherstellung des gesunden Erlebens.